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Wandertag am 22.April 2007 auf den Hochkogl/NÖ Wanderführer: Franz Goldhalmseder |
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Pünktlich um 10:00 Uhr treffen wir uns in Amstetten, Parplatz Baumax, um dann gemeinsam noch ca. 30 Minuten in Richtung Hochkogl zu fahren. Ausgangspunkt ist das Panoramastüberl, wo wir später auch unser Mittagessen einnehmen. 25 Leute , 22 Cocker und unsere Freundin „Mischlingsdame“ Kira wandern dann um ca.11:00 Uhr los. Wir werden mit herrlichem blauen Himmel und Sonnenschein begrüßt. An den schattigen Stellen bläst uns leider ordentlich der Wind um die Ohren, sodass wir sehr froh sind, doch warme Jacken eingepackt zu haben. Alle sind begeistert von der wunderbaren, weiten Aussicht in alle Richtungen. An einer Seite sieht man ins Mühlviertel und Waldviertel, ja sogar bis nach Tschechien. An der gegenüberliegenden Seite kann man den Ötscher und den Gamsstein bewundern. Läßt man den Blick etwas weiter nach rechts schweifen, kann man sogar in weiter Ferne den Dachstein erkennen. Die vielen verschiedenen Grünschattierungen in den Natur und die wunderschönen gelben Rapsfelder runden das malerische Bild, das sich uns bietet, ab. In das Gipfelbuch beim Kreuz trägt uns dann unser Bergführer Franz alle gemeinsam ein. Die Wanderung ist sehr gemütlich. Und ich stelle fest: Wie es eben auch sehr gesund ist, kann man ohne Atembeschwerden neben dem Marschieren auch ausgiebig tratschen. Auch für unsere älteste Mitläuferin Lizzy (von unserem Himalaya-Experten Willi Traugott), sie wurde gerade 16 Jahre alt, ist es ein nettes Wandererlebnis mit all den anderen Vierbeinern. Nach 1,5 Stunden kehren wir an unseren Ausgangspunkt zurück. Im Panorama-Stüberl nehmen wir das Mittagessen ein. Einige stärken sich mit Surbraten, anderen genügt auch Grünfutter. Alle haben jedoch einen riesigen Durst, es kommt schon der erste Most auf die Tische, schließlich sind wir auch im Mostviertel. Unsere Lieblinge begnügen sich mit großen Schüsseln Leitungswasser, jedoch auch nur, wenn vorher die Guzzis in genügend großer Anzahl angeboten werden. Im Anschluss an dieses gemütliche Beisammensitzen verabschieden sich die ersten Spanielfreunde mit ihren tierischen Begleitern. Der übrig gebliebene, nicht zu kleine, Rest an Wanderfreudigen, lässt sich dann noch von unserem Wanderführer auf den Sonntagberg entführen. Auf der speziell angelegten Panoramastraße fahren wir mit unseren Autos bis zur Basilika am Sonntagberg. Dort durchstöbern unsere Spaniels die windstillen Wälder und nehmen am Türkenbrunnen einen großen Schluck Wasser zur Stärkung bzw. haben einige auch gleich ein Bad genommen. Übrigens heißt es, dass dieses Brunnenwasser sehr gut für die Augen sein soll. Da unsere Vierbeiner mit den Sehenswürdigkeiten in einer Kirche nichts am Hut haben, wechseln wir uns als Leinenhalter vor der riesigen Basilika ab. Die Kirche ist wunderschön. Herrliche Wand-, Decken- und Gewölbemalereien, Fresken und viel, viel Gold. Und zufällig finden wir dann etwas unterhalb der Basilika ein ganz nettes Gastlokal mit einem schönen Gastgarten. Die Hunde bestellen die letzten Guzzis aus den Taschen von Herrchen und Frauchen, nehmen noch ein Mäulchen voll Wasser und liegen dann genüsslich im Schatten unter den riesigen Kastanienbäumen. Für uns hat der Wirt noch viele Kalorienbomben bereitgehalten und unterhält die ganze Runde, zur Ablenkung von den in unseren Mägen verschwindenden Süßigkeiten, mit einer langen Reihe von Witzen zum Zerkugeln. Mit den letzten Sonnenstrahlen treten auch wir dann unseren Heimweg an und freuen uns noch an der wunderschönen Baumblüte entlang der Straßen. Wir Wanderfreudigen möchten uns gemeinsam mit unseren vierbeinigen Lieblingen bei unserem Bergführer Franz Goldhalmseder und seiner Gattin Elfi ganz herzlich für diesen gut organisierten gemeinsamen Tag bedanken und würden uns freuen, in dem schönen NÖ wieder mal auf Entdeckungsreise gehen zu dürfen. |